Ich war genau dort, wo du jetzt bist.
2013. Ich wurde intern in einen anderen Bereich versetzt. Da war eine Kollegin, die jeden Tag etwas anderes erzählte. Und ich habe angefangen an mir zu zweifeln, so sehr. Ich lag nachts wach und habe mich gefragt, bin ich wirklich so dumm? Warum kann ich mir das nicht merken?
Ich stand kurz vor einem Burn-out. Kam nach Hause, ließ mich aufs Sofa fallen, und starrte einfach nur an die Decke.
Das Nötigste habe ich noch geschafft, aber ich?
Ich war nicht mehr wirklich da.
Ab diesem Punkt habe ich angefangen zu suchen, Achtsamkeitskurs, Bücher, Selbstlernkurse, Coaching.
Und ich habe gemerkt, da ist etwas, aber ich komme nicht ran, weil das alles tiefer sitzt, als mein Verstand.
Dann kam dieser Moment. Beim Sport lag plötzlich ein Flyer, für ein Wochenende. Ich habe mich angemeldet, ohne groß nachzudenken, obwohl das eigentlich gar nicht meine Art ist.
40 Menschen. Ein Raum. Gruppen-Hypnose.
Und plötzlich bin ich tiefer gegangen, als ich es je zuvor getan habe. Ich habe Dinge gespürt, die ich jahrelang weggeschoben habe. Ich habe geweint, ich habe gelacht und ich habe mich das erste mal seit Jahren wieder lebendig gefühlt.
Auf dem Heimweg wusste ich, das ist es, nicht noch ein Buch, nicht noch ein Kurs, sondern ein anderer Weg.
Tiefer zu den Wurzeln, zu mir.
Ich habe mich für Hypnose entschieden und erst da habe ich wirklich verstanden, was ich die ganze Zeit mit mir herumgetragen habe.
Wie schwer es war und gleichzeitig, wie leicht es sich anfühlen kann, wenn man beginnt loszulassen.